Schreiben macht glücklich

Die wichtigste Zutat beim Schreiben

Das ist mein 1. Blogbeitrag in dieser neuen Kategorie und ich freue mich darauf, hier künftig meine Erfahrungen und Tipps zum Schreiben zu geben.

Heute möchte ich mit etwas Grundlegendem beginnen. Es ist eine wertvolle Zutat, die dein komplettes Schreiben verändert. Es ist etwas, dass sich enorm auf deine Texte und deine Bücher auswirken wird. Diese Zutat beeinflusst, wie schnell du deine Bücher schreibst, wie leicht die Ideen zu dir kommen und wie erfüllt du durch das Schreiben bist.

Hast du eine Idee, was das sein könnte?

Die Antwort mag dir simpel vorkommen, doch wenn du selbst einmal den Unterschied erlebt hast, dann weißt du wie wichtig diese Zutat für dich als Autorin ist.

Das, wovon ich spreche, ist die Freude.

Wenn du jetzt einmal ganz ehrlich mit dir bist: Hast du Freude, wenn du schreibst? Erlaubst du dir, so zu schreiben, wie es dir selbst am meisten Freude bereitet? Oder strengst du dich an?

Versuchst du es möglichst gut oder sogar perfekt zu machen? Denkst du bei deinen Texten daran, wie andere sie wohl finden werden, wenn sie sie lesen? Hast du das Gefühl, es ist oft eher mühselig und schwer?

Das sind Anzeichen dafür, dass du die Freude verloren hast. Wahrscheinlich hast du das selbst schon gemerkt. Aber wer sagt einem schon, dass die Freude dabei so wichtig ist.

Natürlich kannst du auch ohne Freude sehr gute Texte und Bücher schreiben. Und mit Disziplin und Fleiß wirst du sie auch vollenden. Aber mal ehrlich, willst du das?

Was wäre, wenn du loslassen könntest. Wenn du all die Erwartungen über Bord wirfst, all die Pläne für dein Buch, wie es werden soll und was es unbedingt enthalten muss. Wenn du aussteigst aus der Anstrengung und dem Druck, den du dir vielleicht sogar machst und dann einfach mal schreibst, worauf du Lust hast.

Kannst du dir erlauben, zu üben, auszuprobieren, deine eigene Stimme zu finden, dem zu lauschen, was da durch dich in die Welt will? Was wäre, wenn du dir gar nicht so viel Gedanken machen müsstest, sondern einfach schreiben könntest, was kommt? Was wäre, wenn du dich nach und nach beim Schreiben führen lässt, statt zu kontrollieren?

Stell dir vor, es würde fließen, die Ideen tauchen einfach so auf. Du lässt dich überraschen, staunst vielleicht, was da zu Tage kommt. Es geht leicht und mühelos. Du kommst mit dem Schreiben kaum hinterher, so sprudelt die Kreativität. Und das Wichtigste: Du hast Freude dabei.

Jeder von uns trägt etwas Besonderes in sich. Du hast eine Art zu schreiben, eine Art die Welt zu sehen und zu beschreiben wie sonst niemand anderes. Du hast eine Botschaft in dir, die sonst niemand so in die Welt bringen kann. Erlaub dir, das auszudrücken, was du wirklich zu sagen hast. Erlaub dir, auf deine ganz persönliche Art zu schreiben. Erlaub dir, all das herauszulassen, was da in dir nur darauf wartet, endlich geschrieben zu werden.

Du wirst viel mehr Freude haben. Es wird viel leichter und schneller gehen. Und du wirst Texte schreiben, bei denen du vielleicht selbst überrascht bist, dass sie aus deiner Feder stammen.

Alles, was es dafür braucht, ist der Mut, die Kontrolle loszulassen und darauf zu vertrauen, dass du geführt wirst.

Ich habe einmal gehört, dass sich unser Potential von ganz alleine entwickelt, wenn wir es nicht stören oder zurückhalten. Was wenn das wahr ist?

Wagst du einen Versuch?

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